Das erste Praktikum bei AMProduction

Von selbst wäre ich wahrscheinlich nie auf den Gedanken gekommen, ein Praktikum bei einer Medienproduktion zu machen, aber zum Glück kannte ich Adrian schon vorher und war (trotz meiner eher geringen Technik- und Medienerfahrung) sofort von der Idee begeistert, sein junges Unternehmen kennenzulernen.

Jetzt habe ich also die Ehre, als erste Praktikantin einen Blogeintrag schreiben zu dürfen, und weiß überhaupt nicht, wo genau ich anfangen soll.

Die Zeit bei AMProduction war nämlich nicht nur sehr lehrreich und intensiv, sondern auch extrem vielschichtig, so dass ich in unterschiedliche Bereiche reinschnuppern konnte.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich anfangs nur an Videos dachte und erst einmal verstehen musste, dass noch mehr hinter dem Namen AMProduction steckt.

Zum einen gibt es natürlich verschiedene größere und kleinere (Film-)Projekte, die ständig am Laufen sind, und zwar sowohl Auftragsproduktionen mit genauen Vorgaben als auch eigene Filmprojekte, bei denen man selbst kreativ werden darf. Zum anderen ist die Unternehmensführung arbeitsaufwendig: Betriebswirtschaft und Marketing sind wichtige Themen, sei es die Gestaltung bzw. Aktualisierung der Website oder die Präsenz auf sozialen Medien oder sei es die persönliche Kundenpflege, wozu auch manchmal Unternehmensberatung und Coaching gehören.

 

 

So habe ich in der Zeit unglaublich viel gelernt, nicht nur im Bereich rund um Videos, wozu die Nutzung von Schnittprogrammen, die Kamerabedienung (sorry, aber der Automatikmodus bleibt trotzdem meine Lieblingseinstellung), die Licht- und Toneinstellungen, und das Vor-und-hinter-der-Kamera-Stehen gehören. Aber in der Reichweite und den Möglichkeiten sozialer Medien steckt viel mehr, als ich dachte und das ist für ein modernes Unternehmen in der Wachstumsphase unglaublich hilfreich und wichtig.

Mein Aufgabenspektrum reichte also von kleineren Aufgaben, wie Texte korrigieren oder schreiben, bis hin zu anspruchsvollen Dingen, wie Schneiden und Konzipieren von Videos und mit professionellem Equipment umgehen.

Es herrschte immer eine unglaublich angenehme Arbeitsatmosphäre, auch dadurch, dass Adrian bei seinen Arbeitsaufträgen meinen eigenen Arbeitsstil berücksichtigte.

Bei Einzelaufgaben konnte ich so arbeiten, wie ich am produktivsten bin, also mit Musik, Kaffee und Keksen (verhungern und verdursten lässt Adrian wirklich niemanden!), und vor allem ohne Stress, wofür ich sehr dankbar bin.

 

Das persönliche Highlight meiner Praktikumszeit war die kurze Reise nach Berlin für einen Workshop und die Vorbereitungen zur APC III.

Dort habe ich viele junge Menschen kennengelernt, die mit sehr viel Begeisterung ihren Geschäftsideen und Projekten nachgegangen sind. Außerdem habe ich gemerkt, dass jeder der genug Ideen, Motivation und Ausdauer mitbringt damit selbständig werden kann und auch schon viele dabei sind ihren eigenen Traumberuf zu schaffen.

Auch Adrian ist so ein Mensch, der immer wieder neue Ansätze und Projekte für das Unternehmen findet, und für mich war es wirklich interessant selbst mitzuerleben, wie er sich in neue Sachen einarbeitet, mit viel Organisation und Struktur, aber auch Kreativität und Einfallsreichtum. Man sollte aber auf jeden Fall Flexibilität mitbringen, wenn man mit Adrian zusammenarbeitet, denn jeden Tag kann etwas Anderes auf einen warten und die Arbeitszeiten lassen sich nicht immer genau planen.

 

Das Spannendste war für mich, hinter die Kulissen von diversen Unternehmen, Vereinen, Projekten und Behörden blicken zu können. Manchmal verläuft dort nicht alles so reibungslos und ist viel komplizierter, als es zunächst aussieht; und manchmal ist die Businesswelt eben auch viel unkomplizierter und schneller als gedacht.

Trotzdem wird mein Berufsweg wahrscheinlich nicht in die Richtung Medien oder Wirtschaft gehen, weil mich dafür Naturwissenschaften und Zahlen immer noch viel mehr interessieren.

Aber ich bin dennoch sehr froh, dieses Praktikum gemacht zu haben, denn ich habe gemerkt, dass man mehr erreichen kann, als man vielleicht anfangs denkt.

 

 

Also: Vielen Dank für die tolle und lehrreiche Zeit!