Adrian bei der AWESOME PEOPLE FAMILY

Diesen Blogeintrag schreibe ich gezielt aus meiner Perspektive, weil es ganz genau darum geht, dir zu erzählen: Wie bin ich zur  AWESOME PEOPLE FAMILY nach Berlin gekommen? Was habe ich dort gemacht? Was habe ich für mich persönlich aus dieser Zeit mitnehmen können?

 

Um mehr Struktur in diesen Artikel zu bringen, habe ich mich dafür entschieden, das ganze in fünf Punkte zu gliedern.

 

1. Kenne deinen eigenen Mehrwert

Überall auf der Welt, an jeder Position und in jedem Unternehmen sind Menschen und alle haben Eines gemeinsam: Sie haben alle Bedürfnisse. Natürlich gibt es viele unterschiedliche Bedürfnisse und du kannst sicherlich nicht alle befriedigen, aber wenn du deinen Mehrwert für andere kennst und ihre Bedürfnisse klar ansprichst, dann kommst du Schritt für Schritt weiter.

Bei mir ist die AWESOME PEOPLE FAMILY durch die APC II das erste Mal auf dem Radar aufgetaucht. Ein guter Freund hat mir den Link weitergeleitet und ich habe ihn in meiner "Nach-dem-Abi-Notiz" gespeichert. Als das Abi durch war, war die APC II lange vorbei, aber das Team war an einem neuen Projekt dran. Der AWESOME PEOPLE SPACE in Berlin war am Entstehen. Bei der Crowdfunding Campaign war auch eine What´sApp Nummer dabei, schnell hatte ich der AWESOME PEOPLE FAMILY diese Nachricht geschrieben.

Was soll ich sagen...nach einem 15minütigen Skype-Call, 20 Tage später und einer 600km Zugreise lag ich in der AWESOME PEOPLE WG im Bett und freute mich auf meinen ersten Tag in Berlin.

War das nur Glück? Ich würde sagen, zum Teil sicherlich, aber ein gewisses Maß an Absicht und Planung war auch dabei. Ich schicke nämlich öfter einmal solche Nachrichten raus, auf 50% bekomme ich überhaupt keine Reaktion, auf einige folgt „wir melden uns“ oder „mal schauen, wie es in der nächsten Zeit so ´reinpasst und in wenigen Fällen passiert so etwas Wundervolles und großes wie bei der AWESOME PEOPLE FAMILY! Aber diese Fälle stellen alle anderen Situationen so weit in den Schatten, dass ich weiter fleißig Menschen kontaktiere, die mich begeistern und bei denen ich das Gefühl habe, in die gleiche Richtung unterwegs zu sein.

Fazit: Alle Türen dieser Welt stehen dir offen, wenn du deinen eigenen Mehrwert kennst und die Bedürfnisse der anderen erkennst.

 

2. Robert Gladitz der "Reichweitenkönig"

Mit ein paar Posts auf Facebook, Instagram und einem Video auf YouTube bittet Robert in seiner Community um Feedback. Nur wenige Stunden später haben schon 100 Zuschauer seine Umfrage ausgefüllt. Diese Reichweite hat mich zugegebenermaßen mehr als beeindruckt, es kam mir vor wie eine übermenschliche Fähigkeit. 

Robert Gladitz der Kopf der AWESOME PEOPLE FAMILY ein "Reichweitenkönig“? - Und seine Community seine Untertanen?

Ich würde sagen JA, aber nicht einfach so... Der Reichweitenkönig ist kein Adelsgeschlecht, Reichweite muss man sich nicht nur erarbeiten, man muss sie vor allem auch erhalten. Das bedeutet viel Arbeit für Robert, aber mein Bild warum er sich diese Arbeit macht, hat sich im Reich des Reichweitekonigs schnell geändert! Lange Zeit waren Menschen, die so sehr in der Öffentlichkeit stehen wie Robert, für mich abgestempelt als "nach Aufmerksamkeit suchend" und wenn sie mir keinen konkreten Mehrwert bieten konnten, landeten sie bei mir nicht in der Abo-Box. Ja und genau hier ist der Knackpunkt: Mehrwert… Um Mehrwert zu erschaffen, braucht man Lösungen, die Menschen weiterbringen. Aber spätestens an dem Punkt, an dem man die Lösung parat hat, braucht man auch die Menschen mit dem entsprechenden Bedürfnis, um sie über die Existenz der Lösung in Kenntnis zu setzen. In Berlin wurde mir klar, dass viele Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, das nicht machen, weil sie einen Drang zur Selbstdarstellung haben, im Gegenteil, meist kostet es sogar sehr viel Überwindung, sich selbst zu präsentieren.

Robert lebt vor der Kamera, dass aber nicht von Anfang an. So wie ich schon bei über 300 Videos hinter der Kamera gestanden haben, so stand er schon bei vielen hundert Videos vor der Kamera und hat dabei nicht nur das Sprechen vor der Kamera gelernt, sondern auch mit jeglichem Feedback, dass unter den Videos kommt, umgehen gelernt.

Ich werde in Zukunft schauen, dass ich auch öfter mal in Videos zu sehen bin. Vielleicht gibt es demnächst ja auch ein regelmäßiges Format zum Thema Videoproduktion...

 

3. Das Gewinnerteam - warum ich meinen EgoTrip abgeblasen habe

Mittlerweile produziere ich jetzt schon seit einigen Jahren Videos und klar habe ich nicht jeden Dreh alleine meistern können, aber ich war immer der, der hinter den Videos stand. Wenn es möglich war, wollte ich alles alleine schaffen. Vorbereitung, Dreh, Schnitt… Das Unternehmen hat meinen Namen bekommen AMProduction, "Adrian Metzger Production“. Ich wollte den Menschen und mir selbst beweisen, zu was ich „ganz alleine“ im Stande bin - ohne Lehrer, ohne Team, ohne "Medienproduktions-Daddy", aus jetziger Sicht ...ein ganz schöner EgoTrip.

Aber Berlin war nun der endgültige Schlussstrich. Wenn man mitbekommt, was das APTeam leistet und umsetzt, dann wird einem klar, dass Robert das niemals alleine stemmen könnte. Das Team entwickelt durch die Stärken der Einzelnen eine multiplizierende Kraft. 

Des weiteren steigt das Pensum der Projekte auch ohne gezielte Akquise nach dem Abitur wesentlich schneller als erwartet. Es ist ganz deutlich, dass ich in naher Zukunft die Projekte nicht mehr alleine stemmen kann. Video will und braucht eben jeder. Für mich heißt es jetzt also: Mitstreiter zu suchen, die Freude und Begeisterung an der Medienwelt haben und bereit sind, mit mir in das Abenteuer von AMProduction zu starten.

 

4. Verzichte bedacht auf dein Honorar - Es muss nicht immer Geld fließen

Meine Eltern glauben an mich und meine Fähigkeiten - in manchen Situationen wahrscheinlich mehr als ich selbst, trotzdem oder genau deshalb brauchte ich immer mal wieder etwas Überredungskunst, wenn es darum ging, dass ich bei einem Auftrag scheinbar „leer ausgehe“.

Was ich aus den letzten drei, vier Jahren gelernt habe hat sich bei der AWESOME PEOPLE FAMILY in Berlin manifestiert. Du kannst bei Projekten nur gewinnen und gerade wenn du frisch in einem Bereich unterwegs bist, ist der größte Gegenwert für deine Arbeit oftmals kein Honorar, sondern Referenzen, Erfahrungen und Kontakte, die dich auf deinem Weg weiter bringen als jedes Traumhonorar.

Trotzdem muss man sich ja entscheiden und kann nicht bei allem "Ja und Amen" sagen. Überall gilt es Prioritäten zu setzen und sich auch gezielt gegen Dinge zu entscheiden. Aber wie passt das zusammen?

Ich habe ein Profil angelegt, ein Profil mit Zielen und je besser ein Projekt meine Ziele abdeckt, desto höher ist mein Focus auf dieses Projekt. Falls du Probleme haben solltest, dir ein solches Profil anzulegen, stelle dir vor, du schreibst den Steckbrief deines "Zukünftigen Ich". Wie soll dein Zukünftiges Ich sein und was gilt es zu verfolgen, um dieser Zukunft jeden Tag einen Schritt näher zu kommen?

Gerne teile ich ein paar Punkte meines Profils mit euch:

- rhetorische Fähigkeiten entwickeln

- Netzwerk aufbauen

- finanzielle Freiheit erlangen

- Expertenstatus im Bereich Videographie entwicklen

 

5. Adrian als Teil der AWESOME PEOPLE FAMILY?

Nach einem ausgiebigen „Abschlussgespräch“ und anschließendem Abschiedsfoto, war für mich klar, dass ich bald wieder nach Berlin zurückkehren werde. Mittlerweile steht der Anlass und der Termin fest. Ich werde Anfang September wieder nach Berlin fahren, um einen Workshop zum Thema Videoproduktion zu geben und die APC III vorzubereiten. Mitte September geht es dann als Filmemacher mit auf die APC III Tour.

 

 

Ich hoffe, dieser Blogpost hat dir gefallen und du konntest einiges für dich mitnehmen. Schreibe mir doch gerne dein Feedback, dann habe ich vielleicht bald mal wieder die Motivation, einen so umfangreichen Blogeintrag zu verfassen. ;o)

 

Was ist die AWESOME PEOPLE FAMILY eigentlich? - www.AWESOMEPEOPLE.family